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Bussen in der Schweiz 2026: Was zu schnelles Fahren wirklich kostet

RedaktionVeröffentlicht: 12. Januar 20261 Min. Lesezeit
Bussen in der Schweiz 2026: Was zu schnelles Fahren wirklich kostet

Shamba Datta / Pexels

Zu schnelles Fahren ist in der Schweiz eine der häufigsten Verkehrsübertretungen. Wie teuer es wird, hängt davon ab, wie stark Sie die zulässige Geschwindigkeit nach Abzug der Messtoleranz überschreiten.

Ordnungsbussen innerorts

Innerorts kostet eine Überschreitung von 1–5 km/h CHF 40, von 6–10 km/h CHF 120 und von 11–15 km/h CHF 250. Ab 16 km/h erfolgt eine Anzeige mit Verwarnung.

Ausserorts und Autobahn

Ausserorts liegen die Beträge bei CHF 40, 100, 160 und 240. Auf der Autobahn sind es CHF 20, 60, 120, 180 und 260.

Wann es richtig teuer wird

Ab bestimmten Grenzen gilt ein Verstoss als Raserdelikt: innerorts ab 40 km/h (30er-Zone) bzw. 50 km/h (50er-Zone), ausserorts ab 60 km/h und auf der Autobahn ab 80 km/h zu schnell. Dann drohen Freiheits- oder Geldstrafe sowie ein Führerausweisentzug von mindestens einem Jahr.

Toleranz nicht vergessen

Gemessen wird nie exakt. Je nach Verfahren werden 3–7 km/h abgezogen. Massgebend ist die Geschwindigkeit nach diesem Abzug.

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Häufige Fragen

Wie viel kostet 10 km/h zu schnell innerorts?
Nach Abzug der Toleranz kostet eine Überschreitung von 6–10 km/h innerorts CHF 120.
Ab wann gilt man als Raser?
Innerorts ab 40 km/h (30er-Zone) bzw. 50 km/h (50er-Zone), ausserorts ab 60 km/h und auf der Autobahn ab 80 km/h zu schnell.
Werden die Bussen in allen Kantonen gleich erhoben?
Ja. Ordnungsbussen sind bundesrechtlich geregelt und daher in der ganzen Schweiz gleich hoch.