Rendite vs. Inflation erklärt

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Eine Rendite von 3 % klingt nach einem Plus. Ob Sie sich wirklich mehr leisten können, hängt aber von der Inflation ab: der allgemeinen Teuerung.
Nominale und reale Rendite
- Die nominale Rendite ist die Zahl auf dem Papier.
- Die reale Rendite ist die nominale Rendite nach Abzug der Inflation.
Liegt die Inflation höher als die nominale Rendite, sinkt die Kaufkraft trotz nominellem Plus. Einfach gerechnet gilt näherungsweise:
reale Rendite ≈ nominale Rendite − Inflation
Für genauere Werte wird geteilt statt subtrahiert: real = (1 + nominal) ÷ (1 + inflation) − 1.
Ein Beispiel
Angenommen, Sie erzielen 2 % nominale Rendite und die Inflation beträgt 3 %. Dann liegt die reale Rendite bei etwa −1 %: Das Vermögen wächst nominal, verliert aber an Kaufkraft. Diese Zahlen sind ein Beispiel, keine Prognose.
Was das für Sparziele bedeutet
Wer für ein Ziel in heutiger Kaufkraft sparen möchte, sollte die Inflation mitdenken. Der Zinseszinsrechner zeigt optional ein reales Endkapital – den Betrag in heutiger Kaufkraft (inflationsbereinigt).
Grenzen der Betrachtung
- Inflation ist ein Durchschnitt; die persönliche Teuerung kann abweichen.
- Renditen schwanken; eine einzelne Durchschnittszahl ist eine Vereinfachung.
- Steuern und Gebühren sind nicht enthalten.
Es handelt sich um eine Beispielrechnung, nicht um eine Garantie oder Finanzberatung.
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Häufige Fragen
- Was ist der Unterschied zwischen nominal und real?
- Nominal ist die Rendite vor Inflation, real die Rendite nach Abzug der Inflation. Real zeigt die Veränderung der Kaufkraft.
- Warum kann eine positive Rendite trotzdem ein Verlust sein?
- Wenn die Inflation höher ist als die nominale Rendite, sinkt die Kaufkraft – die reale Rendite ist dann negativ.